Schmuckreinigung und Pflege
Pflegehinweise für DUR Schmuck
Damit Ihr Schmuck Sie möglichst lange begleitet
Schmuck ist dafür gemacht, getragen zu werden. Mit der Zeit können deshalb feine Kratzer, Veränderungen der Oberfläche und andere typische Gebrauchsspuren entstehen. Sie erzählen einen Teil der persönlichen Geschichte des Schmuckstücks und lassen sich bei regelmäßigem Tragen nicht vollständig vermeiden.
Mit einem aufmerksamen Umgang, der richtigen Aufbewahrung und einer materialgerechten Pflege lassen sich viele Veränderungen jedoch deutlich reduzieren. Entscheidend ist dabei immer das gesamte Schmuckstück: Neben dem Metall müssen auch Beschichtungen, Fassungen, Klebestellen und eingesetzte Naturmaterialien berücksichtigt werden.
DUR verarbeitet unter anderem 925er Sterlingsilber, Edelstahl, Gold, echten Strandsand®, echten Sand vom Strand, Lavasand, Bernsteinsand, Steinsand, Bernstein, Koralle, Perlmutt, Muschelmaterialien, Kyanit und weitere Schmucksteine. Das jeweils empfindlichste Material bestimmt, wie ein Schmuckstück behandelt werden darf.
Vor Belastungen schützen
Legen Sie Schmuck vor dem Duschen, Schwimmen, Schlafen, Sport sowie vor Haus- und Gartenarbeiten ab.
Trocken pflegen
Für die regelmäßige Pflege genügt in vielen Fällen ein weiches, trockenes und fusselfreies Tuch.
Geschützt aufbewahren
Lagern Sie Schmuck trocken und möglichst getrennt, damit Schmuckstücke nicht dauerhaft aneinanderreiben.
Wichtiger Hinweis für Schmuck mit Sand und anderen Naturmaterialien:
Schmuck mit echtem Strandsand®, echtem Sand, Lavasand, Bernsteinsand, Steinsand oder anderen empfindlichen Einlagen sollte zu Hause nicht gewaschen, eingeweicht, gebürstet oder mit Spülmittel, Silberbädern, Ultraschallgeräten oder Hausmitteln behandelt werden.
Wischen Sie das Schmuckstück nur vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch ab. Hartnäckige Verschmutzungen sollten in einer Fachwerkstatt entfernt werden.
Die wichtigsten Grundregeln für DUR Schmuck
Die wirksamste Schmuckpflege beginnt nicht erst bei der Reinigung. Wer unnötigen Kontakt mit Feuchtigkeit, Kosmetik, Chemikalien und mechanischer Belastung vermeidet, schützt Oberflächen und Naturmaterialien bereits im Alltag.
Schmuck zuletzt anlegen
Tragen Sie Parfüm, Haarspray, Cremes und Kosmetik auf, bevor Sie Ihren Schmuck anlegen. Lassen Sie die Produkte möglichst vollständig einziehen oder trocknen.
Schmuck zuerst ablegen
Legen Sie Schmuck am Ende des Tages vor dem Abschminken, Duschen oder Wechseln der Kleidung ab.
Reibung und Druck reduzieren
Besonders Ringe und Armbänder sollten bei Arbeiten abgelegt werden, bei denen sie an harte Oberflächen stoßen oder unter starken Druck geraten können.
Bei diesen Tätigkeiten sollte Schmuck abgelegt werden
- beim Duschen, Baden und Haarewaschen
- beim Schwimmen im Meer, Pool oder See
- in Sauna und Dampfbad
- beim Sport und bei körperlicher Arbeit
- beim Schlafen
- bei Haus- und Gartenarbeiten
- beim Umgang mit Reinigungsmitteln oder Chemikalien
- beim Eincremen, Schminken und Färben der Haare
Wasserbeständiges Metall bedeutet nicht automatisch wasserbeständiger Schmuck.
Selbst wenn ein Metall kurzen Wasserkontakt verträgt, können Wasser, Seife, Shampoo, Desinfektionsmittel, Chlor, Salz und Wärme die Oberfläche, eine Beschichtung, eine Klebestelle oder das eingesetzte Naturmaterial beeinträchtigen.
Pflege von Metallen und Oberflächen
Rhodiniertes 925er Sterlingsilber
Sterlingsilber kann mit Stoffen aus Luft, Haut und Umgebung reagieren und dadurch dunkler werden. Dieser natürliche Vorgang wird als Anlaufen beziehungsweise Oxidieren bezeichnet.
DUR Schmuck aus 925er Sterlingsilber ist in der Regel rhodiniert. Die dünne Rhodiumschicht sorgt für eine helle Oberfläche und verzögert das typische Anlaufen des Silbers.
- Nach dem Tragen vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen.
- Trocken und möglichst luftgeschützt lagern.
- Vor Kosmetik, Chlorwasser, Salzwasser und Reinigungsmitteln schützen.
- Keine Zahnpasta, Scheuermittel oder aggressiven Hausmittel verwenden.
- Rhodinierte Flächen nicht intensiv polieren.
Rhodinierungen können sich abnutzen.
Rhodium bildet eine dünne Oberflächenschicht. Reibung, häufiges Tragen und abrasive Reinigungsmittel können diese Schicht mit der Zeit abtragen. Im Rahmen einer professionellen Aufarbeitung kann sie bei vielen Schmuckstücken erneuert werden.
Nicht rhodiniertes Sterlingsilber
Einige DUR Schmuckstücke bestehen bewusst aus nicht rhodiniertem Sterlingsilber. Dazu gehören insbesondere individuell gefertigte LieblingsOrt-Artikel. Das Silber kann schneller anlaufen, lässt sich jedoch vorsichtig mit einem geeigneten Silberputztuch pflegen.
- Nur frei zugängliche Silberflächen vorsichtig behandeln.
- Mit geringem Druck und ohne langes Reiben arbeiten.
- Oxidierte Gravuren und geschwärzte Vertiefungen aussparen.
- Keine Silber-Tauchbäder verwenden.
Edelstahl
Edelstahl ist härter und formstabiler als Sterlingsilber. Er läuft nicht auf die für Silber typische Weise an und benötigt in silberfarbener Ausführung keine Rhodiumbeschichtung.
Auch Edelstahl ist nicht kratzfest. Durch Hautkontakt, Kosmetik und Staub kann zudem ein matter Film auf der Oberfläche entstehen.
- Mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen.
- Vor harten Stößen und dauerhafter Reibung schützen.
- Kontakt mit Chemikalien, Chlor- und Salzwasser vermeiden.
- Nicht mit Scheuermitteln oder aggressiven Poliermitteln bearbeiten.
Vergoldete und PVD-beschichtete Oberflächen
Vergoldungen sowie PVD-Beschichtungen in Gelbgoldfarbe, Roségoldfarbe oder Schwarz sind Oberflächenveredelungen. Sie können sich durch Reibung, Stöße, Hautkontakt und regelmäßiges Tragen im Laufe der Zeit verändern.
- Nur mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen.
- Keine Silberputztücher, Poliermittel oder Scheuermittel verwenden.
- Vor Parfüm, Kosmetik, Chlor- und Salzwasser schützen.
- Getrennt von anderen Schmuckstücken aufbewahren.
Pflege von Schmuck mit echten Naturmaterialien
Viele DUR Schmuckstücke verbinden Metall mit echten natürlichen Materialien. Dazu gehören Schmuck mit echtem Strandsand®, Schmuck mit echtem Sand vom Strand sowie Designs mit Lavasand, Bernsteinsand, Steinsand, Bernstein, Koralle, Perlmutt, Muschelmaterialien, Kyanit und weiteren Schmucksteinen.
Für die Pflege gilt immer: Das empfindlichste Material bestimmt die Behandlung des gesamten Schmuckstücks. Ein robuster Ring aus Edelstahl darf deshalb nicht automatisch nass gereinigt werden, wenn er eine empfindliche Füllung oder Einlage besitzt.
Echter Strandsand®, echter Sand, Lavasand und Steinsand
Die natürlichen Sandfüllungen sind charakteristische Bestandteile vieler DUR Designs. Kleine Unterschiede in Farbe, Körnung und Struktur gehören zum besonderen Erscheinungsbild und machen jedes Schmuckstück individuell.
- Vor Duschen, Baden und Schwimmen immer ablegen.
- Nur vorsichtig mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen.
- Nicht unter fließendem Wasser reinigen.
- Nicht einweichen oder in ein Reinigungsbad legen.
- Keine Bürsten oder spitzen Gegenstände verwenden.
- Keine Spülmittel, Seifen, Silberputzmittel oder Hausmittel anwenden.
- Die strukturierte Füllung nicht polieren, kratzen oder nachbearbeiten.
- Hartnäckige Verschmutzungen fachgerecht entfernen lassen.
Strandsand® ist eine eingetragene Marke von DUR.
DUR verarbeitet in den entsprechend gekennzeichneten Schmuckstücken echten Sand vom Strand. Daneben kommen je nach Design weitere natürliche Sand- und Gesteinsmaterialien zum Einsatz.
Bernstein und Bernsteinsand
Bernstein ist ein organisches Naturmaterial und deutlich weicher als viele Schmucksteine. Alkohol, Parfüm, Lösungsmittel, Wärme und starke Reibung können seine Oberfläche beeinträchtigen.
- Nur mit einem sehr weichen, trockenen Tuch pflegen.
- Nicht einweichen oder in Reinigungsbäder legen.
- Keine alkoholhaltigen Reiniger oder Lösungsmittel verwenden.
- Nicht im Ultraschallgerät oder mit Dampf reinigen.
- Vor starker Hitze und dauerhafter direkter Sonne schützen.
Koralle, Perlmutt und Muschelmaterialien
Diese Naturmaterialien besitzen empfindliche Oberflächen. Säuren, Kosmetik, Reinigungsmittel, starke Wärme und mechanische Reibung können Glanz und Struktur verändern.
- Nur vorsichtig und trocken abwischen.
- Nicht in Wasser oder Reinigungsbäder legen.
- Keine Poliermittel, Silberbäder oder Hausmittel verwenden.
- Nicht mit Ultraschall oder Dampf reinigen.
- Vor Reibung an härteren Schmuckstücken schützen.
Kyanit und andere Schmucksteine
Schmucksteine unterscheiden sich erheblich in Härte, Porosität, Behandlung und Temperaturempfindlichkeit. Deshalb gibt es keine universelle Reinigungsmethode für alle Steine.
- Im Zweifel nur mit einem weichen, trockenen Tuch pflegen.
- Keine pauschale Verwendung von Wasser, Ultraschall oder Dampf.
- Fassungen regelmäßig auf festen Sitz prüfen.
- Lockere oder beschädigte Steine nicht weitertragen.
- Bei unbekannten Materialien fachkundigen Rat einholen.
Sterlingsilber und Edelstahl im Vergleich
Beide Materialien besitzen eigene Vorteile. Edelstahl ersetzt bei DUR nicht das Sterlingsilber, sondern ergänzt das Sortiment um eine weitere Material- und Preiswelt.
| Eigenschaft | 925er Sterlingsilber | Edelstahl |
|---|---|---|
| Material | Klassisches Edelmetall mit hoher Wertigkeit und vielseitigen Bearbeitungsmöglichkeiten. | Widerstandsfähiges Metall mit hoher Formstabilität und moderner Optik. |
| Härte | Vergleichsweise weich. Kratzer und Verformungen können schneller entstehen. | Härter und formstabiler, aber nicht vollständig kratzfest. |
| Anlaufen | Kann mit Stoffen aus Haut und Umgebung reagieren und dunkel anlaufen. | Läuft nicht auf die für Silber typische Weise an. |
| Oberfläche | DUR Sterlingsilber ist in der Regel rhodiniert. Die Beschichtung kann sich durch Reibung abnutzen. | Silberfarbener Edelstahl benötigt keine Rhodinierung. Farbige Varianten können PVD-beschichtet sein. |
| Gebrauchsspuren | Durch die geringere Härte können Kratzer bei Belastung schneller und tiefer entstehen. | Gebrauchsspuren sind möglich, fallen bei vergleichbarer Beanspruchung jedoch häufig weniger tief aus. |
| Pflege | Trocken abwischen, geschützt lagern und rhodinierte Oberflächen nicht stark polieren. | Trocken abwischen und vor Reibung, Chemikalien sowie harten Stößen schützen. |
Bei Schmuck mit Sand oder anderen Einlagen entscheidet nicht allein das Metall.
Auch Schmuck aus Edelstahl darf nicht nass gereinigt werden, wenn er echten Strandsand®, echten Sand vom Strand, Lavasand, Bernstein, Koralle, Perlmutt oder andere empfindliche Materialien enthält.
Pflege von LieblingsOrt-Schmuck
Individuelle LieblingsOrt-Schmuckstücke bestehen aus nicht rhodiniertem 925er Sterlingsilber. Die Koordinatengravur wird zur besseren Sichtbarkeit dunkel oxidiert.
- Freie Silberflächen regelmäßig mit dem mitgelieferten Silberputztuch pflegen.
- Das Putztuch nur mit leichtem Druck verwenden.
- Die dunkel oxidierten Koordinaten möglichst nicht intensiv polieren.
- Das Schmuckstück niemals in ein Silber-Tauchbad legen.
- Vor Wasser, Kosmetik, Schweiß und Reinigungsmitteln schützen.
Warum darf LieblingsOrt-Schmuck nicht in ein Tauchbad?
Ein Silber-Tauchbad kann die dunkle Oxidierung innerhalb der Koordinatengravur entfernen. Die Koordinaten bleiben zwar dauerhaft eingraviert, erscheinen anschließend jedoch heller und weniger kontrastreich.
Eine hellere Gravur kann auf persönlichen Wunsch durchaus dezenter wirken. Die ursprüngliche dunkle Kontrastwirkung lässt sich jedoch nicht durch einfaches Polieren wiederherstellen.
Pflege von StrandZeit® Uhren
Eine StrandZeit® Uhr besteht aus mehreren Komponenten. Gehäuse, Glas, Krone, Dichtungen sowie Leder- oder Mesharmband müssen jeweils passend behandelt werden.
Gehäuse und Glas
Mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen. Starke Stöße, aggressive Reinigungsmittel und scheuernde Produkte vermeiden.
Lederarmbänder
Vor Wasser, Schweiß, Kosmetik und intensiver Sonneneinstrahlung schützen. Nur trocken und vorsichtig abwischen.
Mesharmbänder
Mit einem weichen Tuch pflegen. PVD-beschichtete Varianten nicht polieren oder mit scheuernden Mitteln behandeln.
StrandZeit® Uhren sind mit 5 ATM klassifiziert. Nach der DUR-Klassifikation halten sie typischen Wasserkontakten beim Händewaschen, Duschen und Baden stand. Zum Schwimmen, Schnorcheln oder Tauchen sind sie nicht vorgesehen.
Die Wasserdichtigkeit ist keine dauerhaft unveränderliche Eigenschaft.
Dichtungen können altern und Stöße können die Dichtigkeit beeinträchtigen. Krone und Drücker dürfen nicht unter Wasser betätigt werden. Bei sichtbarem Beschlag unter dem Glas sollte die Uhr nicht weitergetragen und fachgerecht geprüft werden.
Schmuck richtig aufbewahren
Eine geeignete Aufbewahrung schützt Schmuck vor Feuchtigkeit, Oxidation, Kratzern, Verformungen und dem Verlust kleiner Bauteile.
Trocken lagern
Das Badezimmer ist wegen der regelmäßig hohen Luftfeuchtigkeit kein geeigneter dauerhafter Aufbewahrungsort.
Getrennt aufbewahren
Schmuckstücke sollten nicht lose aufeinanderliegen. Härtere Materialien können weichere Metalle, Beschichtungen und Naturmaterialien verkratzen.
Ketten schließen
Schließen Sie Verschlüsse vor dem Verstauen und legen Sie feine Ketten möglichst gestreckt in ein eigenes Fach.
- Schmuck nur vollständig trocken verstauen.
- Schmuckschachteln, weiche Beutel oder getrennte Fächer verwenden.
- Silberschmuck möglichst luftgeschützt lagern.
- Schwere Schmuckstücke nicht auf feine Ketten oder empfindliche Einlagen legen.
- Vor direkter Sonne und starken Temperaturschwankungen schützen.
Diese Reinigungsmethoden sollten Sie vermeiden
Im Internet finden sich zahlreiche Hausmittel und Reinigungstipps. Viele davon können kurzfristig eine sichtbare Wirkung erzielen, zugleich aber Oberflächen, Beschichtungen, Klebestellen oder Naturmaterialien dauerhaft beschädigen.
Empfehlenswert
- Schmuck vor belastenden Tätigkeiten ablegen
- nach dem Tragen trocken abwischen
- ein weiches, fusselfreies Tuch verwenden
- Schmuck trocken und getrennt lagern
- Fassungen, Verschlüsse und Einlagen kontrollieren
- bei Unsicherheit fachkundigen Rat einholen
Bitte vermeiden
- Zahnpasta und Scheuermittel
- Zahnbürsten oder harte Bürsten
- Spülmittel bei Schmuck mit Einlagen
- Natron, Backpulver, Essig oder Zitronensäure
- Schlämmkreide und Polierpulver
- Silber- oder Goldtauchbäder ohne genaue Materialkenntnis
- Ultraschallgeräte im privaten Gebrauch
- Dampfreiniger
- langes Einweichen
- eigenständiges Nachmattieren oder intensives Polieren
Professionelle Aufarbeitung in der DUR-Werkstatt
Ein getragenes oder beschädigtes Schmuckstück muss nicht automatisch ersetzt werden. Viele DUR Schmuckstücke können in unserer Werkstatt professionell gereinigt, repariert und aufgearbeitet werden.
Je nach Schmuckstück können unter anderem Metalloberflächen bearbeitet, Rhodinierungen oder Vergoldungen erneuert und beschädigte Füllungen aus echtem Strandsand®, echtem Sand, Lavasand, Bernsteinsand oder Steinsand vollständig ersetzt werden.
Mögliche Werkstattleistungen
- Reinigung und professionelle Oberflächenaufarbeitung
- Polieren und Wiederherstellen matter oder glänzender Flächen
- Erneuerung einer Rhodinierung
- Erneuerung einer Vergoldung
- Entfernen und vollständiges Ersetzen einer beschädigten Naturmaterialfüllung
- Wiederbefüllung mit Strandsand®, echtem Sand vom Strand, Lavasand, Bernsteinsand oder Steinsand
- kleinere Reparaturen an Ösen, Verschlüssen und Schmuckelementen
- Prüfung und Bearbeitung beschädigter oder gelöster Sandflächen
- Größenänderung geeigneter Ringe
Viele Schmuckstücke wirken nach einer vollständigen Aufarbeitung wieder nahezu neuwertig.
Tiefe Beschädigungen, starker Materialverlust, Verformungen oder beschädigte Bauteile können die Möglichkeiten jedoch begrenzen. Der konkrete Umfang wird daher am eingesandten Schmuckstück geprüft.
Größenänderung eines Rings mit Naturmaterial
Ein Ring mit Strandsand®, echtem Sand, Lavasand, Bernsteinsand oder Steinsand kann nicht wie ein einfacher Metallring direkt geändert werden.
Zunächst muss die vorhandene Füllung vollständig entfernt werden. Anschließend wird der Ring in der DUR-Werkstatt vergrößert oder verkleinert, bearbeitet und neu poliert. Bei rhodiniertem Sterlingsilber wird die Rhodinierung erneuert; bei einem vergoldeten Modell kann eine neue Vergoldung erforderlich sein. Erst danach wird der Ring erneut mit dem vorgesehenen Naturmaterial gefüllt.
Aufgrund dieser mehrstufigen Bearbeitung beträgt die Dauer für eine solche Größenänderung in der Regel etwa acht bis zehn Wochen. Ob und in welchem Umfang eine Änderung möglich ist, hängt von der Konstruktion und dem Größenunterschied ab.
Werkstattkosten
Kleine Reparaturen sowie typische Wiederbefüllungen und Aufarbeitungen von Schmuck mit Naturmaterialien werden derzeit in vielen Fällen mit folgenden Werkstattkostenpauschalen berechnet:
- 30 Euro bei silberfarbenen beziehungsweise nicht vergoldeten Schmuckstücken
- 50 Euro bei vergoldeten Schmuckstücken
- jeweils zuzüglich der anfallenden Versandkosten
Bei größeren Schäden, fehlenden Bauteilen, aufwendigen Größenänderungen oder ungewöhnlichen Konstruktionen können höhere Kosten entstehen. In diesem Fall informieren wir Sie vor der Ausführung.
So nutzen Sie den DUR-Werkstattservice
Kontakt aufnehmen
Wenden Sie sich an einen DUR-Partner oder direkt an den DUR-Service und beschreiben Sie Ihr Anliegen.
Fotos übermitteln
Fotos des gesamten Schmuckstücks und der betroffenen Stelle helfen bei einer ersten Einschätzung.
Einsendung abstimmen
Senden Sie das Schmuckstück erst nach unserer Rückmeldung sicher verpackt und ausreichend frankiert ein.
Prüfung und Bearbeitung
Die Werkstatt prüft Material, Zustand und mögliche Arbeiten und führt die abgestimmte Leistung aus.
Bitte senden Sie Schmuckstücke nicht unangekündigt ein.
Für eine eindeutige Zuordnung benötigen wir Ihre Kontaktdaten, eine Beschreibung des Anliegens und nach Möglichkeit die Artikelnummer sowie Fotos. Bei einem Garantieanliegen ist zusätzlich der Kaufnachweis erforderlich.
Häufige Fragen zur Pflege von DUR Schmuck
Wie oft sollte ich meinen Schmuck pflegen?
Häufig getragenen Schmuck können Sie regelmäßig mit einem weichen, trockenen Tuch abwischen. Eine intensivere Reinigung sollte nur bei Bedarf und passend zu allen verarbeiteten Materialien erfolgen.
Wie pflege ich Schmuck mit echtem Strandsand®?
Wischen Sie den Schmuck ausschließlich vorsichtig mit einem weichen, trockenen und fusselfreien Tuch ab. Schmuck mit echtem Sand vom Strand sollte nicht gewaschen, eingeweicht, gebürstet oder mit Reinigungsmitteln behandelt werden.
Darf Schmuck mit Sand nass werden?
Der Schmuck sollte nicht unter Wasser gereinigt und nicht beim Duschen, Baden oder Schwimmen getragen werden. Nach einem unbeabsichtigten kurzen Wasserkontakt sollte er vorsichtig und vollständig abgetrocknet werden.
Darf ich Schmuck mit Sand mit einer Zahnbürste reinigen?
Nein. Bürsten können die strukturierte Füllung mechanisch belasten. Hartnäckige Verschmutzungen sollten fachgerecht entfernt werden.
Warum läuft Sterlingsilber an?
Silber kann mit Stoffen aus Luft, Haut und Umgebung reagieren. Dadurch entstehen dunkle Verfärbungen. Dieser natürliche Vorgang ist kein grundsätzlicher Qualitätsmangel.
Was bedeutet rhodiniert?
Beim Rhodinieren wird die Silberoberfläche mit einer dünnen Rhodiumschicht versehen. Sie sorgt für eine helle Optik und verzögert das Anlaufen des Silbers.
Kann sich eine Rhodinierung abnutzen?
Ja. Rhodium ist eine Oberflächenbeschichtung, die sich durch Reibung, häufiges Tragen und abrasive Reinigung mit der Zeit abnutzen kann.
Läuft Edelstahl an?
Edelstahl läuft nicht auf die für Silber typische Weise an. Ablagerungen durch Hautkontakt, Kosmetik, Staub oder Kalk können die Oberfläche dennoch stumpf erscheinen lassen.
Ist Edelstahl kratzfest?
Nein. Edelstahl ist härter und formstabiler als Sterlingsilber, kann aber ebenfalls Kratzer und Gebrauchsspuren entwickeln.
Darf ich Schmuck mit Zahnpasta, Natron oder Essig reinigen?
Nein. Solche Hausmittel können Oberflächen, Beschichtungen, Naturmaterialien und Klebestellen beschädigen.
Darf DUR Schmuck in ein Ultraschallgerät?
Nicht ohne fachkundige Prüfung. Schmuck mit Sandfüllungen, Bernstein, Koralle, Perlmutt, geklebten Elementen oder empfindlichen Steinen gehört nicht in einen Ultraschallreiniger.
Kann eine beschädigte Sandfüllung erneuert werden?
In vielen Fällen ja. Die DUR-Werkstatt kann die alte Füllung entfernen, das Schmuckstück aufarbeiten und erneut mit dem vorgesehenen Material füllen.
Kann ein Ring mit Strandsand® in der Größe geändert werden?
Bei vielen Modellen ist dies möglich. Dafür wird die Füllung vollständig entfernt, der Ring geändert und aufgearbeitet, gegebenenfalls neu rhodiniert oder vergoldet und anschließend erneut mit dem vorgesehenen Naturmaterial gefüllt. Die Bearbeitung dauert in der Regel etwa acht bis zehn Wochen.
Wann sollte ich den DUR-Werkstattservice nutzen?
Bei lockeren oder beschädigten Einlagen, tiefen Kratzern, abgenutzten Beschichtungen, verformten Ringen, unsicheren Verschlüssen oder hartnäckigen Verschmutzungen ist eine professionelle Prüfung sinnvoll.
Sie sind bei der Pflege oder einer Reparatur unsicher?
Verwenden Sie bei unbekannten Materialien, sichtbaren Schäden oder stärkeren Verschmutzungen keine ungeprüften Reinigungsmethoden.
Endverbraucher können sich an einen autorisierten DUR-Partner oder direkt an den DUR-Service wenden. Bitte stimmen Sie eine Einsendung immer vorher mit uns ab.